Das Projekt
Mit dem Projekt „Monovisionen“ beschäftige ich mich seit mehr als 10 Jahren.
So stammen einige der Ausgangsbilder
noch aus der Zeit der analogen Fotografie.
Die Motive von Monovisionen 1 finde ich im Papenburger Hafen.
So habe ich die Traumschiffe der Meyer Werft festgehalten,
aber auch Hafenanlagen,Beschilderungen,technische Details,Alltäglichkeiten.
Die Motive von Monovisionen 2 finde ich in unserem Garten.Blumenportraits,Makros oder nur Details.

Die Motive von Monovisionen 3 finde ich überall.
Es können im Ursprung schon stimmungsvolle Bilder sein,
manchmal sind es aber nur Details,Einzelheiten oder Alltäglichkeiten.

Der Begriff ,,Monovision“ stammt aus der Augenheilkunde:

Bei der sogenannten Monovision wird ein Auge auf die Ferne und ein Auge auf die Nähe eingestellt.
Das Gehirn passt sich in diesen Fällen jeweils an das Objekt an, welches der Betrachter im Moment fixiert.

Ich verwende den Begriff für meine Fotografiken, die als Ausgangspunkt ein Einzelbild haben.
Aus diesem Einzelbild entstehen durch grafische Gestaltung, Vervielfachung,
Spiegelung oder farbliche Variationen und Veränderungen ganz neue Bilder.
Das führt oft zu einer Verstärkung des Einzelbildes,
immer aber zu einem überraschenden optischen Erlebnis.
Allerdings muss das Einzelbild selber bereits eine hohe Qualität besitzen
und für sich selber stehen können.

Leo Lüsing-Hauert.